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Warum scheinen die Graphen für Netzwerkbandbreite oft keine sichtbaren Ausschläge mehr zu zeigen?

Nach längerer Betriebszeit oder nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand kann es Situationen zu geben, bei denen die Verlaufsanzeige für die ein- und ausgehenden Daten auf den Netzwerkanschlüssen vermeintlich nicht mehr funktioniert. Es ist kein sichtbarer Ausschlag der Kurven mehr zu erkennen.

Dies ist kein Fehler von Systemmonitor, sondern gibt das tatsächliche Verhalten des Computers wahrheitsgemäß wieder. Die Standardeinstellung für die Netzwerkgraphen ist Automatisches Zoomen: Auf Spitzenwert seit Start. In dieser Betriebsart symbolisiert ein Vollausschlag des Graphen die maximale Bandbreite, die das Programm während des Betriebs beobachten konnte. Die untere Kante des Graphen liegt bei Null. Besonders bei drahtlosen Netzwerken kann es durch Störungen des Funkverkehrs oder durch Fehler im Betriebssystem vorkommen, dass die reale Netzwerkgeschwindigkeit gegenüber der anfänglichen Situation beim Start immer weiter abnimmt. Dies gilt insbesondere nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand, wenn sich die WiFi-Schnittstelle automatisch auf einen anderen Funkkanal oder ein alternatives Frequenzband einstellt. Hierbei kann die Bandbreite so weit absinken, dass sie, verglichen mit der Situation davor, fast bei Null liegt. Diese geringen Werte können im gewählten Maßstab nicht mehr dargestellt werden. Sie verschwinden auf der Nulllinie.

Wenn Sie dieses Verhalten ändern möchten, stellen Sie die Einstellung für die Netzwerkgraphen auf Automatisches Zoomen: Angezeigtes Intervall vergrößern um. In diesem Fall sehen Sie im Graphen stets eine (möglicherweise übertriebene) Darstellung des Geschwindigkeitsverlaufs, wobei der Vergrößerungsmaßstab ständig neu angepasst wird.

Weitere Informationen über die Bedeutung der Zoom-Einstellungen finden Sie im Kapitel Netzwerkanschlüsse überwachen.